Hannover – Hannover meldet neun Bewerber für das OB-Amt: Am 13. September stehen zudem knapp 1.750 Kandidaten für Rat und Bezirke bereit.
Am 13. September treten in Hannover neun Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters an. Parallel dazu kandidieren knapp 1.750 Menschen für den Rat der Landeshauptstadt und die 13 Stadtbezirksräte. Der Wahlausschuss hat die Wahlvorschläge am Donnerstag, 23. Juli, endgültig zugelassen. Nur wenige Bewerbungen konnten aus rechtlichen Gründen nicht berücksichtigt werden.
Kurz gefasst
- Neun Personen bewerben sich um das Oberbürgermeisteramt in Hannover.
- Für den Rat und die Stadtbezirksräte liegen zusammen knapp 1.750 Bewerbungen vor.
- Die Wahlbenachrichtigungen werden ab Anfang August verschickt.
Übersicht der OB-Kandidaten
- Belit Onay (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
- Dr. Axel von der Ohe (SPD)
- Peter Karst (CDU)
- Maren Kaminski (Die Linke)
- Jessica Miriam Schülke (AfD Niedersachsen)
- Larissa Boch (Die PARTEI)
- Bruno Adam Wolf (PIRATEN)
- Thorsten Meyer (DIE HANNOVERANER)
- Muammer Duran (DAVA-Niedersachsen)
Damit ist das Bewerberfeld für die Spitze der Landeshauptstadt komplett. Die Entscheidung fällt bei der Kommunalwahl am 13. September.
Viele Bewerbungen für Rat und Stadtbezirke
Für den Rat der Landeshauptstadt treten 15 Parteien und Wählergemeinschaften sowie vier Einzelwahlvorschläge an. Insgesamt wurden 662 Bewerbungen für die 64 Mandate im Rat eingereicht. Hinzu kommen 1.071 Bewerbungen für die 259 Mandate in den 13 Stadtbezirksräten.
GRÜNE, SPD, CDU, Die Linke, AfD, FDP, DIE HANNOVERANER, Volt, Piraten, Die PARTEI und BSW kandidieren in allen 14 Wahlbereichen des Rates. Ergänzt wird das Feld in einzelnen Wahlbereichen durch FREIE WÄHLER, PdH, DAVA und BIG.
So stellt sich die Lage in den Stadtbezirken dar
Auch bei den 13 Stadtbezirksräten ist die Auswahl groß. Alle im Rat vertretenen Parteien gehen dort ins Rennen, viele davon in sämtlichen Bezirken. Die Linke ist in zwölf Bezirken vertreten, Volt in elf, die Piraten in sieben und Die PARTEI in fünf.
DIE HANNOVERANER und die FREIEN WÄHLER kandidieren jeweils in zwei Bezirken. Das BSW sowie vier Einzelbewerber treten jeweils in einem Stadtbezirk an. Damit steht die Verteilung der Wahlvorschläge fest.
Wahlausschuss prüfte fast 1.800 Namen
Vor der endgültigen Zulassung war für das städtische Wahlamt eine umfangreiche Prüfung nötig. In den vergangenen Wochen wurden fast 1.800 Namen einzeln kontrolliert und die Unterlagen mit den gesetzlichen Vorgaben abgeglichen.
„Nach der Eingabe von fast 1.800 Namen haben wir für jede Person einzeln geprüft, ob die von den Parteien übermittelten Daten korrekt sind und alle gesetzlich vorgeschriebenen Erklärungen und Bescheinigungen vorliegen und ob alle Kandidaten wahlberechtigt sind“, erläutert Wahlleiter Sascha Kusz.
Wer in Hannover wählen darf
Am 13. September sind in der Landeshauptstadt voraussichtlich rund 400.000 Menschen wahlberechtigt. Etwa 21.500 nehmen erstmals an einer Rats- und Oberbürgermeisterwahl teil, rund 13.000 stimmen sogar überhaupt zum ersten Mal ab. Zusätzlich können rund 29.000 EU-Bürgerinnen und EU-Bürger an den Kommunalwahlen teilnehmen.
Anders als bei Bundestags- und Landtagswahlen in Niedersachsen dürfen bei Kommunalwahlen bereits 16-Jährige ihre Stimme abgeben. Die Wahlbenachrichtigungen sollen ab der ersten Augustwoche verschickt werden und spätestens bis zum 23. August zugestellt sein.
Briefwahl beginnt Ende August
Anträge auf Briefwahl können bereits per E-Mail an [email protected] gestellt werden. Der Versand der Unterlagen startet etwa drei bis vier Wochen vor dem Wahltag.
Ab dem 24. August öffnen die Briefwahlstellen im Neuen Rathaus sowie die Nebenstellen im Podbi-Park und im Lindener Rathaus. Dort kann die Briefwahl persönlich beantragt und der ausgefüllte Stimmzettel direkt abgegeben werden. Die Kandidatenlisten sollen in Kürze auch online unter www.wahlen-hannover.de veröffentlicht werden.
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HCN/rw – Neun Bewerber für das OB-Amt
Quelle: Pressemeldung der Landeshauptstadt Hannover
















