Hannover – Die Stadt Hannover kontrolliert am Altwarmbüchener See das Grillverbot, weil Moorboden und Asche erhöhte Brandgefahr bergen.
Kurz gefasst
- Offenes Feuer und Grillen sind am Altwarmbüchener See grundsätzlich verboten.
- Grund sind die Brandgefahr im Moorboden, Wildtiere und Müll an Strand und Liegewiesen.
- Die Stadt stellt zusätzliche Schilder auf und kontrolliert mit Ordnungsamt und Kontrolldienst.
Warum das Grillen am See verboten ist
Das Verbot stützt sich auf die Verordnung für das Landschaftsschutzgebiet „Altwarmbüchener See“ und die SOG-Verordnung der Landeshauptstadt Hannover. Selbst scheinbar erkaltete Asche kann dort Schwelbrände auslösen.
Hinzu kommt, dass Grillrauch Wildtiere aufschreckt und andere Gäste beim Erholen stört. Für spielende Kinder können Grills ebenfalls gefährlich werden.
Stadt setzt auf mehr Kontrollen und Schilder
An allen Eingängen und am Badestrand stehen bereits Infoschilder. Zusätzlich gehen Mitarbeitende des städtischen Ordnungsamtes und ein beauftragter Kontrolldienst durch das Gebiet und sprechen Besucher auf die Regeln an. Trotz dieser Hinweise wird dort immer wieder gegrillt.
Mit weiteren Schildern will die Stadt das Verbot nun noch deutlicher sichtbar machen.
Was im übrigen Hannover gilt
Auch in anderen Landschaftsräumen und Wäldern in Hannover sind Grillen und offenes Feuer verboten. Eine Ausnahme gilt für die Liegewiesen am Siebenmeterteich und am Dreiecksteich in Ricklingen, dort ist Grillen erlaubt, sofern keine erhöhte Brandgefahr besteht.
Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht den aktuellen Graslandfeuerindex für Hannover auf seiner Internetseite: https://www.dwd.de/DWD/warnungen/agrar/glfi/glfi_tab_alle_NI.html.














