Hannover – Grillen in Parks in Hannover ist ab dem morgigen Donnerstag wegen Trockenheit verboten. Betroffen sind öffentliche Grünanlagen.
Grillverbot wegen Trockenheit
In Hannover ist das Grillen in öffentlichen Park- und Grünanlagen ab dem morgigen Donnerstag (25. Juni 2026) bis auf Weiteres verboten. Grund sind die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen.
Wetterdienst meldet hohe Gefahr
Auslöser ist der Graslandfeuerindex des Deutschen Wetterdienstes. Für morgen und die folgenden Tage wird Stufe 4 gemeldet. Das Verbot gilt in der Landeshauptstadt Hannover automatisch an allen Tagen, an denen der Index die Stufe 4 oder 5 erreicht.
Kontrollen und mögliche Geldbuße
Wer sich nicht daran hält, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Dafür kann eine Geldbuße fällig werden. Die Regelgeldbuße liegt bei 55 Euro. Der städtische Ordnungsdienst will die Einhaltung kontrollieren. Zunächst soll es dabei vor allem um Information und Aufklärung gehen.
Was außerdem untersagt ist
Die Stadt warnt zudem vor zusätzlicher Brandgefahr durch achtlos weggeworfene glimmende Zigarettenstummel. Auch das ist verboten und kann geahndet werden.
Unabhängig vom aktuellen Verbot ist Grillen grundsätzlich untersagt außerhalb öffentlicher Park- und Grünanlagen, auf Spielplätzen, Friedhöfen, in Wäldern, in Gartendenkmalen wie Maschpark, Großer Garten und Berggarten sowie in Landschaftsschutzgebieten.
Die Verordnung ist unter www.hannover.de über das Suchwort „SOG“ abrufbar. Den aktuellen Graslandfeuerindex veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst unter https://www.wettergefahren.de/warnungen/indizes/grasland.html.















