Hannover – Fotoausstellung im Pavillon – Leben nach Tschernobyl von Hermine Oberück. Eröffnung mit Podiumsgespräch.
Fotos, die nachwirken
Vom 30. April bis zum 28. Mai sind im Pavillon Hannover, Lister Meile 4, Fotografien von Hermine Oberück zum Thema Tschernobyl zu sehen. Die Ausstellung trägt den Titel „Leben nach Tschernobyl“ und richtet den Blick auf Menschen, Orte und Stimmungen nach der nuklearen Katastrophe.
Eine Zeitzeugin hinter der Kamera
Hermine Oberück, geboren 1951, gilt als Zeitzeugin und als eine der wenigen deutschen Fotografen, die sich kontinuierlich mit den Folgen des GAU in der Ukraine und Belarus auseinandergesetzt hat. Von 1991 bis 2010 porträtierte die Bielefelder Fotografin Menschen und Orte, fing mit der Kamera Landschaften und die Stimmung nach der Katastrophe ein.
„Diese Ausstellung und die dazugehörige Publikation ist mein politisches Vermächtnis: Tschernobyl ist überall, und eine solche Katastrophe darf sich nicht wiederholen. Dafür stehen wir alle, alte wie junge Menschen, gemeinsam in der Verantwortung.“ so Oberück.
Eröffnungstag mit Gespräch und Grußwort
Zum Auftakt der Ausstellung findet am 30. April ein begleitender Thementag unter dem Titel „Vorbereiten statt Verzweifeln – Weckruf zu ziviler Katastrophenvorsorge“ statt. Ab 17 Uhr wird die Ausstellung im Rahmen einer moderierten „Walking Conversation“ gemeinsam mit der Fotografin Hermine Oberück eröffnet. Im Anschluss sind Impulse und eine gemeinsame Reflexion angekündigt, um die Eindrücke zu vertiefen.
Die Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, Anja Ritschel, hält ein Grußwort.
Podium: Von Tschernobyl zu heutigen Krisen
Ab 19 Uhr folgt ein interaktives Podiumsgespräch. Es richtet den Blick von der Katastrophe von Tschernobyl auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen. Diskutiert wird unter anderem, wie sich Gesellschaften auf Krisen vorbereiten können und welche Rolle Solidarität und gemeinschaftliches Handeln dabei spielen. Der Eintritt ist frei.














