
Hannover – Flaniermeile in der Georgstraße am Opernplatz in Hannover: Mehr Platz für Fußgänger, Busse bleiben erhalten., Durchgangsverkehr entfällt
Pläne für die Georgstraße liegen vor
Die Landeshauptstadt Hannover treibt die Umgestaltung der Georgstraße am Opernplatz voran. Konkret geht es um den Abschnitt zwischen Ständehausstraße und An der Börse. Dazu hat die Verwaltung eine Drucksache vorgelegt, die frühere Beschlüsse des Rates zum Innenstadtkonzept ausführt. Zugleich soll die notwendige Teileinziehung der Georgstraße und der Ständehausstraße beschlossen werden.
Mehr Platz für Fußgänger und Aufenthalt
Ziel ist es, den Bereich rund um den Opernplatz als Aufenthaltsort weiterzuentwickeln. Die Stadt will die Aufenthaltsqualität spürbar verbessern, den hochwertigen Einzelhandel und die Gastronomie stärken und zugleich etwas für die Klimaanpassung tun. In den kommenden Wochen befassen sich die politischen Gremien mit dem Vorhaben.
Künftig sollen der Opernplatz und der betroffene Teil der Georgstraße stärker als zusammenhängender Stadtraum wirken. Fußgänger sollen Vorrang haben, der Durchgangsverkehr soll wegfallen. Erlaubt bleiben Busse des öffentlichen Nahverkehrs, Liefer- und Ladeverkehr zu festgelegten Zeiten, die Zufahrt zu Grundstücken, die Erreichbarkeit der Behindertenstellplätze sowie der Radverkehr. Der Durchgangsverkehr muss sich jedoch zukünftig anders orientieren. Er wird zukünftig ausgeschlossen.
Busverkehr bleibt, Baustart ab Herbst 2026 geplant
Im Zuge der Planung wurde auch geprüft, ob der Busverkehr verlagert werden kann. Nach Angaben der Stadt haben die Untersuchungen gezeigt, dass die bisherige Führung für die Erreichbarkeit des Kröpcke als zentralem ÖPNV-Knotenpunkt unverzichtbar ist. Deshalb bleibt der Busverkehr unverändert.
Die Investitionskosten liegen bei rund 3,2 Millionen Euro. Für das Projekt sollen Fördermittel aus dem Landesprogramm „Resiliente Innenstädte“ eingeworben werden. Wenn die Politik zustimmt, sollen die vorbereitenden Arbeiten im Herbst 2026 beginnen. Die gesamte Bauzeit wird auf rund zwei Jahre geschätzt.












