Hannover – Unbekannte Substanz im Unterrichtsraum versprüht: Schüler klagen über Atembeschwerden und werden behandelt.
Unbekannte Substanz versprüht
In einer Schule wurde in einem Klassenraum eine unbekannte Substanz versprüht. Mehrere Schüler klagten über Atembeschwerden und tränende Augen. Der Klassenraum wurde sofort durch die Lehrkraft geräumt. Insgesamt wurden 22 Betroffene durch den Rettungsdienst gesichtet, ein Schüler wurde in ein Krankenhaus transportiert.
Rettungsdienst und Feuerwehr im Einsatz
In der IGS Kronsberg wurde heute am frühen Mittag während des Unterrichts eine unbekannte Substanz in einem Klassenraum versprüht. Sofort wurden aufgrund der Meldung zahlreiche Rettungsdienst- und Feuerwehrkräfte zur Schule alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Schüler des achten Jahrgangs den Klassenraum bereits verlassen und wurden im Innenhof durch die Lehrkraft betreut. Einige von ihnen klagten über Atemwegsreizungen und tränende Augen. Die Einsatzkräfte versorgten insgesamt 22 Betroffene, von denen fünf behandelt wurden. Ein Schüler kam zur weiteren Abklärung in ein umliegendes Krankenhaus. Zur Betreuung und Behandlung wurde ein Behandlungspunkt in der angrenzenden Turnhalle der Schule eingerichtet. Hier kümmerten sich drei Notärzte und Rettungsdienstkräfte um die Schüler. Aufgrund der ersten Meldung und der unklaren Anzahl an Betroffenen wurde durch die Einsatzleitung auch der Großraumrettungswagen der Feuerwehr angefordert, der jedoch nicht eingesetzt werden musste. In enger Absprache zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei wurden durch die Schulleitung die Erziehungsberechtigten informiert und die Kinder in ihre Obhut übergeben.
Rettungskräfte vor Ort
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 13 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.













