
Hannover – Polizei und Zoll durchsuchen am 25.02.2026 Bars und Wohnungen wegen Verdachts auf Schwarzarbeit und Betäubungsmittelhandel.
Polizei und Zoll durchsuchen Bars
Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei und des Zolls durchsuchten im Auftrag der Staatsanwaltschaft am 25.02.2026 diverse Bars und Wohnungen in Laatzen und Garbsen. Der Hintergrund dieser Maßnahmen war der Verdacht des Betäubungsmittelhandels sowie des Sozialversicherungsbetrugs.
Ermittlungen führten zu umfangreicher Prüfung
Die Prüfungen durch den Zoll begannen gegen Ende des letzten Jahres, als eine Bar von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit untersucht wurde. Dabei wurden drei Arbeitnehmende angetroffen, die nicht zur Sozialversicherung angemeldet waren. Enrico Bacher, Pressesprecher des Hauptzollamtes, berichtete von einem bereits eingeleiteten Strafverfahren gegen die Geschäftsführer der Bar wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelten.
Gemeinsame Durchsuchungen mit Polizei
Zusätzlich führte die Polizei gegen die Betreiber der Bar und einen weiteren Beschuldigten ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln. Am vergangenen Mittwoch, 25.02.2026, kam es zu den Durchsuchungen, bei denen Beamte Unterlagen, Mobiltelefone und mehr als ein Kilogramm Marihuana sicherstellten. Auch über ein halbes Kilogramm Amphetamine, 30 Gramm Kokain, größere Mengen Ethanol zur Drogenherstellung sowie Waffenteile und Munition wurden gefunden. Ein E-Scooter, der vermutlich gestohlen war, und Bargeld, das hinter einem Spielautomaten versteckt war, wurden ebenfalls sichergestellt.
Verdacht des Sozialversicherungsbetrugs wird überprüft
Die Sicherstellung der Unterlagen und Datenträger soll dazu beitragen, den Verdacht des Sozialversicherungsbetrugs zu erhärten. Oliver Eisenhauer, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, äußerte Bedenken, dass die Bar, die fast rund um die Uhr geöffnet ist, nicht nur durch die vier Arbeitnehmer, die mittlerweile als Minijobber gemeldet wurden, betrieben werden kann.
Ein 42-jähriger Mann, einer der Beschuldigten, wurde am Mittwoch in die Justizvollzugsanstalt gebracht, da gegen ihn eine nicht vollstreckte Freiheitsstrafe von acht Monaten ausstand.















