Hannover – Polizei nimmt Tatverdächtigen nach versuchter Schutzgelderpressung fest. Ermittlungen dauern an und werfen Fragen auf.
Versuchte Schutzgelderpressung in Restaurant
Ein 22-Jähriger steht im Verdacht, Betreiber eines Restaurants in der Innenstadt bedroht und die Zahlung von mehreren tausend Euro gefordert zu haben. Ermittler der Polizei Hannover nahmen den Mann Ende Februar in Düsseldorf fest. Ein Gericht ordnete anschließend Untersuchungshaft an.
Ermittlungen nach Bedrohung
Nach bisherigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Hannover und des Zentralen Kriminaldienstes kontaktierte der zunächst unbekannte Täter am Abend des 10.02.2026 die Betreiber eines Restaurants über einen Messengerdienst. In mehreren Nachrichten forderte er die Zahlung eines sogenannten Schutzgeldes von mehreren tausend Euro. Gleichzeitig drohte er den Geschäftsinhabern mit schweren Gewalttaten für den Fall der Nichtzahlung.
Festnahme des Tatverdächtigen
Die Polizei erlangte noch am selben Abend Kenntnis von dem Sachverhalt und leitete umgehend Ermittlungen ein. Im Zuge der anschließenden Ermittlungen identifizierten die Ermittler einen Tatverdächtigen und konnten ihn Ende Februar in Düsseldorf lokalisieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht eine Durchsuchungsanordnung. Am Mittwochmorgen, 25.02.2026, vollstreckten Einsatzkräfte den Durchsuchungsbeschluss in Düsseldorf. Dort trafen sie den 22-Jährigen, bei dem es sich um den Gesuchten handelte. Die Beamten stellten mehrere Beweismittel sicher und nahmen den Mann fest. Am 26.02.2026 führten sie ihn auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vor. Das Amtsgericht ordnete Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr an, da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, sondern lediglich in den Niederlanden lebt.
Ermittlungen dauern an
Die Polizei ermittelt wegen versuchter räuberischer Erpressung. Die Ermittlungen dauern an.
HCN/rw – Polizei nimmt Tatverdächtigen nach versuchter Schutzgelderpressung fest














