Der Kinderschutzbund Niedersachsen befürwortet das angekündigte schnelle Impfen von Kindern und Jugendlichen

Symbolbild

Hannover – Der Kinderschutzbund Niedersachsen befürwortet das angekündigte schnelle Impfen von Kindern und Jugendlichen gegen eine Corona-Infektion.

Neben jungen Menschen aus Risikogruppen sollten aber auch Kinder und Jugendliche aus
sozialen Brennpunkten schnell geimpft werden.

„Wir glauben, dass es wichtig ist, den Gesundheitsschutz auch in die Familien hineinzutragen, die sich nicht gut über Corona, die Folgen und die Impfungen haben informieren können – etwa weil es eine sprachliche Barriere gibt“, sagt Simon Kopelke, Vorstandsmitglied des Kinderschutzbundes Niedersachsen.

Gleichzeitig sei es wichtig, Kindern und Jugendlichen aus so genannten sozialen Brennpunkten schnell wieder eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. „Viele dieser Kinder
haben das vergangene Jahr auf engstem Raum mit ihren Familien verbracht – es ist Zeit, ihnen wieder Hobbys, Freunde und andere soziale Kontakte zu ermöglichen“, so Kopelke.

Voraussichtlich noch im Mai soll zum Beispiel in Hannover Menschen in Vierteln mit beengten Wohnquartieren ein Impfangebot gemacht werden. Und genau da müsse man dann auch bei Kindern und Jugendlichen anschließen, sofern dann auch ein Impfstoff für Kinder und Jugendliche zugelassen sei, meint Kopelke. Hintergrund ist, dass Stadt und Region Hannover nach eigenen Angaben ermittelt hatten, dass es durch beengte Wohnverhältnisse, Migration und Sozialleistungsbezüge ein höheres Risiko für eine Corona-Infektion geben könne.

HCN/ds