
Hannover – Betrunkener Schiffsführer gefährdet Schiffsverkehr auf dem Mittellandkanal. Ermittlungen laufen nach gefährlichem Manöver.
Betrunkener Schiffsführer gefährdet Schiffsverkehr
Am 18.02.2026, gegen 10:50 Uhr, fiel ein 66-jähriger Schiffsführer auf dem Mittellandkanal durch seine Fahrweise auf. Bei einer Kontrolle durch die Wasserschutzpolizei stellte sich heraus, dass er betrunken war. Dem Schiffsführer droht ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs.
Ungewöhnliches Manöver alarmiert andere Schiffsführer
Nach bisherigen Erkenntnissen meldete ein Schiffsführer eines Eisbrechers der Polizei ein auffälliges Manöver eines anderen Schiffs im Bereich Anderten. Der Schiffsführer hatte seinen Anker ausgeworfen, jedoch seine Fahrt fortgesetzt, anstatt anzulegen. Im Bereich Mehrum kontrollierten die Beamtinnen und Beamten schließlich den Verursacher und stellten einen Wert von fast zwei Promille fest.
Folgen für den Schiffsführer
Dem 66-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Eine Blutprobe soll Aufschluss über die genaue Alkoholisierung geben. Zudem beschlagnahmten die Polizistinnen und Polizisten sein Patent. Sein Schiff verblieb gesichert an der Kontrollstelle.
Ermittlungen laufen weiter
Die Beamtinnen und Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs sowie wegen mehrerer Verstöße gegen die Binnenschifffahrtsstraßenordnung ein. Die Ermittlungen zu möglichen Sachschäden an der Kanalsohle oder an im Grund verlegten Versorgungsleitungen durch den schleifenden Anker dauern an.












