Warnstreik beeinträchtigt MHH-Klinikbetrieb – 3 Tage mit deutlichen Einschränkungen

Warnstreik legt Klinikbetrieb lahm: MHH kündigt für 2.–4. Februar 2026 deutliche Einschränkungen bei Operationen und Aufnahmen an
Notfälle werden versorgt: Erneuter Warnstreik an der MHH wird zu deutlichen Einschränkungen im Klinikbetrieb führen. . Foto: Karin Kaiser/MHH

Hannover – Warnstreik beeinträchtigt MHH-Klinikbetrieb: MHH kündigt für 2.–4. Februar 2026 deutliche Einschränkungen bei Operationen und Aufnahmen an. Notfälle werden versorgt.

Was passiert und wann

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ist im Zuge der aktuellen Tarifauseinandersetzungen erneut von einem Warnstreik betroffen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem zweiten Warnstreik aufgerufen, der von Montag, 2. Februar 2026, bis einschließlich Mittwoch, 4. Februar 2026, dauern soll. Für Notfälle wurde eine Notdienstvereinbarung getroffen; Notfälle werden versorgt, dennoch kommt es im Klinikalltag zu deutlichen Einschränkungen.

Welche Bereiche sind betroffen

Betroffen sind vor allem planbare Abläufe im Klinikbetrieb. Konkret betrifft das:

  • geplante Operationen
  • geplante stationäre Aufnahmen
  • ambulante Behandlungen, die verschoben werden können

Patienten mit Terminen an diesen drei Tagen, deren Termine verschoben werden können, werden persönlich über eine Terminverschiebung informiert. Termine, die nicht verändert werden, bleiben bestehen; mit längeren Wartezeiten und möglichen weiteren Verschiebungen muss gerechnet werden.

Ambulanzen und Notfallversorgung

Die Ambulanzen für Kinder und Jugendliche bleiben geöffnet. Ebenso sind onkologische und weitere Spezialambulanzen für Erwachsene erreichbar. Die Notdienstvereinbarung stellt sicher, dass alle Notfälle adäquat versorgt werden.

Die drei Tage des Warnstreiks bedeuten deutliche Einschränkungen für Planungen im Klinikalltag. Informationen zu einzelnen Terminen werden direkt von der MHH mitgeteilt; Betroffene sollten mit Verzögerungen rechnen.

HCN/aw – Warnstreik legt Klinikbetrieb lahm