Drei Jahre Planungssicherheit: 13 Kultureinrichtungen profitieren

Symbolbild

Hannover – Kulturelle Einrichtungen stärken und ihnen Planungssicherheit geben: Die Institutionelle Förderung der Region konzentriert sich auf die Existenzsicherung kleiner Kultureinrichtungen, insbesondere im ländlichen Raum.

Sie unterstützt diese in ihrer konzeptionellen Arbeit, Weiterentwicklung und Kooperationen. Möglich werden damit Erneuerungen innerhalb der Einrichtung, aber auch mehr Qualität und Innovation im Angebot von Kunst, Kultur und Soziokultur. Der Etat der Institutionellen Förderung umfasst 250.000 Euro pro Jahr.

Von der im heutigen Kulturausschuss der Region Hannover für 2021 bis 2023 beschlossenen Förderung profitieren insgesamt 13 Kultureinrichtungen in Barsinghausen, Burgdorf, Hannover, Ronnenberg, Seelze, Springe, Uetze und Wedemark.

Für Stefani Schulz, Leiterin des Teams Kultur der Region Hannover, sichert die Förderung die kulturelle Vielfalt und den kreativen Austausch in der Region: „Wir möchten Teilhabe am kulturellen Leben in und um Hannover ermöglichen und ein abwechslungsreiches Angebot fördern. Dabei geht es um Planungssicherheit für die Kulturschaffenden genauso wie um kulturelle Lebensqualität für die Einwohnerinnen und Einwohner der Region. Die unterschiedlichen Sparten tragen dazu bei, künstlerische Inhalte zu vermitteln, eigenes kreatives Potenzial auszuleben oder aktuelle gesellschaftliche Themen zu reflektieren.“

Insgesamt 23 Anträge auf Unterstützung waren bei der Region Hannover eingegangen, 13 Institutionen erhalten eine Förderzusage.

Die geförderten Einrichtungen sind in den Sparten Museum, Soziokultur, Neue Medien, Kulturelle Jugendbildung und Theater oder spartenübergreifend aktiv. Über einen Zeitraum von drei Jahren gibt es nun finanzielle Unterstützung für das Kindermuseum Zinnober in Hannover (27.000 Euro pro Jahr), den Kulturverein Brelinger Mitte in Wedemark (15.000 Euro pro Jahr), der Hermannshof Völksen in Springe (30.000 Euro pro Jahr), das Fußballmuseum Springe (20.000 Euro pro Jahr), den VVV Burgdorf für das Stadtmuseum Burgdorf (15.000 Euro pro Jahr), die Kulturfabrik Krawatte in Barsinghausen (25.000 Euro pro Jahr), das Medienhaus Hannover (15.000 Euro pro Jahr), das Niedersächsische Museum für Kali- und Salzbergbau in Ronnenberg-Empelde (20.000 Euro pro Jahr), die Kunstspirale Hänigsen in Uetze (18.000 Euro pro Jahr), die Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark (15.000 Euro pro Jahr), den Quilisma Kinder- und Jugendchor in Springe (20.000 Euro pro Jahr), das Heimatmuseum Seelze (20.000 Euro pro Jahr) sowie das KinderTheaterHaus Hannover für die Einführung einer Hip-Hop-Akademie (10.000 Euro pro Jahr).

Institutionell gefördert werden nichtstaatliche und nichtstädtische kulturelle Einrichtungen in der Region Hannover. Ihre inhaltliche Ausrichtung muss den künstlerischen und soziokulturellen Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Film, Fotografie, Literatur, Medien, Museum, Musik gelten.

Alle Formulare, Antragsfristen und Kontaktadressen zur Kulturförderung der Region Hannover sind auf www.kulturfoerderung-region-hannover.de zu finden. Ansprechpartner für die Institutionelle Förderung ist Christopher Baumann, Team Kultur, Telefon (0511) 616 24764, E-Mail [email protected].

HCN/ds